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Vaskulitis

Informationen für Betroffene und Angehörige

Vaskulitis: Therapie

Die Vaskulitis ist zwar nicht heilbar, jedoch kann sie mit den heute zur Verfügung stehenden Medikamenten in der Regel gut behandelt werden. Je nach Schweregrad der Erkrankung und Art der betroffenen Organe werden unterschiedliche Therapieverfahren angewandt.

Cortison

In der Regel kommen bei Vaskulitiden Cortison-Präparate in unterschiedlich hoher Dosierung zum Einsatz. Diese Medikamente basieren auf dem körpereigenen Hormon Cortison, das von der Nebennierenrinde produziert wird. Medikamente mit diesem Wirkstoff wirken entzündungshemmend und immunsupressiv, d. h. sie bremsen das auf Hochtouren arbeitende Immunsystem.

Immunsuppressiva

Bei schweren Verläufen werden zum Teil auch Zytostatika, die sonst in der Regel zur Tumorbehandlung verwendet werden, eingesetzt. Hier sind es v. a. Medikamente, die auf dem Wirkstoff Cyclophosphamid aufbauen. Diese Wirkstoffe werden z. B. zur Behandlung der Wegener-Granulomatose eingesetzt. Sie bewirken Störungen bei der Weitergabe der Erbinformation sich schnell teilender Zellen, wodurch im Blut spezifische immunsuppressive Stoffe vermehrt und bestimmte weiße Blutkörperchen vermindert auftreten. Um ein unerwünscht starkes Absinken der Anzahl weißer Blutkörperchen zu verhindern, werden in der Regel während der Behandlung regelmäßig Blutuntersuchungen durchgeführt.

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