Vaskulitis
Informationen für Betroffene und Angehörige
Vaskulitis: Symptome und diagnostische Verfahren
Die Symptome einer beginnenden Vaskulitis sind meist untypisch. Häufig schildern Patienten ein allgemeines Krankheitsgefühl in Verbindung mit Fieber, Nachtschweiß oder unerklärlicher Gewichtsabnahme. Hinzu kommen – in Abhängigkeit davon, um welche Form der Vaskulitis es sich handelt – Symptome wie Hautveränderungen, rheumatische Beschwerden in Gelenken und Muskeln, Rötungen der Augen bzw. Sehstörungen, Hörsturz, starke Schläfenkopfschmerzen oder blutiger Husten, Urin bzw. Durchfall.
Besteht nach Anamnese und körperlicher Untersuchung der Verdacht, dass es sich um eine Vaskulitis handeln könnte, kann durch verschiedene diagnostische Methoden Gewissheit erlangt werden. Dazu zählen bei Formen der Vaskulitis, die durch bestimmte Auto-Antikörper (ANCA) ausgelöst werden, Labortests, mit denen diese nachgewiesen werden können.
Sind größere Blutgefäße beteiligt, können bildgebende Verfahren wie Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) oder Röntgen eingesetzt werden. Mithilfe dieser Verfahren lassen sich Veränderungen der Gefäße sichtbar machen.
Eine sichere Diagnose kann jedoch nur durch eine mikroskopische Untersuchung des betroffenen Gewebes gestellt werden.
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